Bravo-Lima goes Mallorca


Der Bericht einer sehr gelungenen Flugtour

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Timo Vorbereitung
Fürsty - Montpellier
Montpellier - Perpignan
Perpignan
Perpignan - Mallorca
Mallorca
Mallorca - Perpignan - Toulouse
Toulouse - Basel
Basel - Schwenningen - Fürsty
Patrick

Timo, Patrick und die BL vor dem Ablug in Fürsty

Das Cockpit der BL

Unser ganzer Stolz: Die selbsgebastelte Sonnenblende


Vorbereitung

Der Trip hatte drei Teilnehmer: Timo Schnöbbe, Patrick Engling und die PA-28. Die beiden ersteren hatten im Sommer '99 die fixe Idee, eine VFR-Flugreise nach Südfrankreich zu unternehmen. Die BL, eine Piper Turbo-Arrow, schien uns dafür das adäquate Transportmittel zu sein. Als Höhepunkt der Reise wollten wir den Sprung nach Mallorca wagen.

Schon über einen Monat vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Karten und Bottlangs wurden gekauft, der Flieger reserviert, alle möglichen Routen geplant und abgeglichen, das Finanzielle soweit wie möglich vorausgeplant, Schwimmwesten besorgt, ein GPS ausgeliehen (Danke Jan!), etwas französischer Flugfunk einstudiert, eine Zollbefreiung für Aus- und Einreise in Deutschland beantragt (wurde ohne Umschweife gewährt!), usw., usw... Leider gab es bei diesen Vorbereitungen auch schon die ersten Enttäuschungen: Die fest einbaubare Luxus-Sauerstoffanlage der BL konnte mangels zweier Steckpinökel nicht verwendet werden, und der Sprung nach Mallorca drohte wegen Geldmangel ins Wasser zu fallen. So sollte es nun „nur“ nach Montpellier, Barcelona und Toulouse gehen, wobei wir also leider nicht allzu  hoch steigen konnten, was wir in der Schweiz wegen der Alpen und auf langen Legs zugunsten der Leistungsfähigkeit der BL schon gern‘ getan hätten.
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Anflug auf Montpellier-Mediterranée - leicht diesig...

Montpellier-Mediterranée - Das erste Leg ist geschafft!

BL und Zelt in Montpellier-Candillargues


Fürsty - Montpellier

Am Morgen des 13.09.99 ging es endlich los: Nonstop von Fürsty nach Montpellier-Mediterranée. Der Flug verlief problemlos und verging schneller als erwartet. Immerhin waren wir über drei Stunden in der Luft! Navigation und Kommunikation funktionierten dabei besser als befürchtet. Man behandelte uns praktisch wie IFR-Verkehr. Einzig eine offensichtlich überforderte Dame von Marseille Control ließ sich absolut nicht davon überzeugen, wie unser richtiges Callsign lautete. Montpellier-Mediterranée ist ein recht nobler Flughafen mit moderaten Gebühren. Hier wollten wir Zoll machen. Der Beamte hatte jedoch keine Lust, da er gerade Kaffee trank. Nachdem wir auch selbst einen solchen getrunken hatten, ging es weiter zum benachbarten Flugplatz Montpellier-Candillargues, welcher aus einer 1000m Asphaltbahn und einigen Hallen besteht. Französische Flugfunkkenntnisse waren hier unbedingt von Nöten, da alle englischen Anrufe schlichtweg ignoriert wurden und es ja schon interessant ist, was die anderen Flieger dort so machen. Nur als unsere Maschine da stand, wo uns partout keiner haben wollte, sprach man plötzlich englisch. Wir waren aber sofort versöhnt, als man von uns keine Landegebühr haben wollte (gilt dort grundsätzlich) und uns erlaubte, unser Zelt direkt neben dem Tower aufzustellen (galt nur für uns). Sogar des Flugleiters private Dusche durften wir benutzen. Unseren ersten Abend in Frankreich feierten wir in einem nahegelegenem Dorf in einem Bistro mit dem obligatorischen Rotwein.
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Auf dem Weg von Montpellier nach Beziers-Vias entlang der Küste
Montpellier - Perpignan

Von Candillargues ging es am nächsten Tag weiter Richtung Barcelona. Wegen dürftigem Wetter hangelten wir uns erstmal an der Mittelmeerküste entlang nach Beziers-Vias, wo wir tanken und uns neues Wetter holen wollten. Da der Tower uns normal abfertigte, gingen wir von normalem Betrieb an diesem Platz aus. Doch weit gefehlt: Wir betraten das Terminal durch eine von uns nur von außen zu öffnende Tür und waren ziemlich alleine. Nur ein Kaffeautomat weilte mit uns in der auch für Charterflüge ausgelegten Halle. Die Cafés und Büros waren geschlossen. Zum Flieger zurück oder zum Tower kamen wir nicht – die Tür war zu. Zur Straße kamen wir zwar raus, aber das brachte uns nichts. Nach ca. einer halben Stunde und je zwei Kaffees tauchte dann ein Mann auf, der für so ziemlich alles zuständig war (er gab uns auch Wetter) und teilte uns mit, daß hier gerade Mittagspause ist. Letztlich bekamen wir dann auch Sprit und konnten, da das Wetter etwas besser wurde, immerhin bis nach Perpignan-Rivesaltes weiterfliegen, was kurz vor Spanien an den Pyrenäen liegt.
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Timo hin und hergerissen in Perpignan: Wechle Turbo-Arrow nehmen wir...?
Perpignan

Dort wurden wir trotz eines riesigen Vorfeldes und nur geringem Betrieb auf eine abgelegene Ramp gelotst, von der wir uns mit einem Kleinbus, den wir natürlich zu bezahlen hatten, zum Terminal fahren lassen mußten. Und da wir zuerst ohne Gepäck losgefahren sind, um die Lage vor Ort zu checken, durften wir gleich nochmal bezahlen, als wir es dann holten. Als wir dort am Zoll vorbeigingen, fragte Patrick den Beamten, der uns musterte (Wir: Jeans, Pulli, Turnschuhe; die Anderen: Uniform mit goldenen Streifen) höflich auf französisch, wo man denn hier die Landeformalitäten erledigen könne. Die Antwort war eindeutig: “Ich bin es, der hier die Fragen stellt!“. Englisch war hier fehl am Platze und es dauerte ein wenig, bis er kapierte, daß wir von einem Inlandsflug kamen und dem Zoll eigentlich egal sein konnten. Zum Glück reichte letztlich der PPL als Legitimation, um an dieser Verkörperung französischer Bürokratie und linguistischer Monotonie vorbeizukommen. Als wir dann das Gepäck aus dem Flieger holen wollten, standen wir wohl kurz vor der Festnahme. Zumindest sah er uns entsprechend an. Von Perpignan fuhren wir mit dem Bus nach Argeles-Plage am Mittelmeer, wo wir trotz vereinzeltem Regen einen lustigen Abend am Strand verbrachten. Am nächsten Morgen waren wir früh am Flugplatz, um ausgiebig das Wetter studieren und die nächste Route planen zu können. Dazu mußten wir zu AIS im Tower und auch noch eine Karte aus dem Flieger holen, da wir die Mallorca-Idee am Abend vorher wieder aufgegriffen haben. Der Weg führte wieder mal durch den Zoll... Unser Freund dort stand augenscheinlich kurz vor einer Handgreiflichkeit und ließ auch nur einen zum Flieger passieren. So holte Timo die Karte und Patrick blieb als Pfand beim Zoll. Nur murrend ließ er uns später beide zu AIS. Dort befindet sich auch MET, und beide verdienen ein großes Lob für ihren Service. So eine gute Wetterberatung mit live Sat-Bildern haben wir später nicht einmal in Basel bekommen. Genauso wenig solch einen großen Kartentisch mit allen möglichen AIPs und Karten zur freien Benutzung. Dort verbrachten wir also eine ganze Weile und am Ende stand die Planung nach Mallorca. Ja, Mallorca! Dem Geld wurde befohlen doch auszureichen, das Wetter war gut und der Flugplan wurde flugs aufgegeben.
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Im Steigflug kurz vor den Pyrenäen

Das Mittelmeer in Richtung Mallorca - diesmal werden wir die Küste hinter uns lassen

Timo beim routinierten, allerdings häufigeren Crosscheck

Alleine über dem Wasser

Die Küste Mallorcas!

Wir kommen dem ersten Pflichtmeldepunkt näher


Perpignan - Mallorca

Genau eine Stunde später waren wir mit Schwimmwesten um den Hals in der Luft, schraubten uns zum Bagur-VOR, das auf direktem Wege zwischen Perpignan und Mallorca steht und grinsten uns noch einmal bestätigend an. Es galt nun, die Pyrenäen zu überqueren. Da wir Rückenwind hatten, blies es uns nur so über den Gebirgskamm. Doch nun trauten wir unseren Augen nicht: Bei voller Steigleistung mit 36 inch Ladedruck blies das Lee uns mit 500ft sinken der Erdscheibe zu! Das ging zum Glück schnell vorbei und nach einigen Turbulenzen lag die BL wieder wie ein Brett in der Luft. Ab Bagur sahen wir dann nur noch Wasser. Atemberaubend! Und während Timo verstärkt auf die Triebwerksanzeigen starrte: „...der Motor weiß nicht, daß unter uns Wasser ist...!“, versuchte Patrick Gerona Control unseren (flugplangemäßen) Kurs endgültig klarzumachen:

Wir:     BL, now Bagur VOR, FL115, proceeding direct Palma VOR

G.C.:    BL, are you going direct over water or follow the coastline?

Wir:     BL, going direct over water inbound Palma VOR

G.C.:    BL, confirm going direct over water

Wir:     BL, direct over water is confirmed

G.C.:    BL, confirm you are not following the coastline

Wir:     (. . .)

Wir danken für die erzeugten Sorgen über unsere Flugroute. Wie wir später, wie auch bereits im Fluge, nochmals nachprüften, war alles in bester Ordnung. Doch es gab auch lichte Momente im spanischen Flugfunk: „D-EEBL, Lufthansa 4321, wo kommt Ihr denn her?“ Das war schon cool. Nach etwas über einer Stunde war es dann endlich so weit: Vor uns lag Mallorca! Wir bekamen einen Sektor im Luftraum A freigegeben, in dem wir immerhin in 4000ft fliegen durften anstelle von 1000ft, was uns doch ein wenig zu tief war, so ganz allein über Wasser. Bald schon konnten wir die ersten Landmarks erkennen und den ersten Pflichtmeldepunkt ausmachen. Dieser lag direkt hinter einem Berg. Problem: Palma TWR wies uns strikt an, ab erreichen der Küste maximal 1000ft GND einzuhalten, und der Berg war doch recht hoch und steil. So kurvten wir also gekonnt um ihn herum. Eine handbreit vor der Platzrunde von Mallorca-Son Bonet, unserem Zielflughafen (Es gibt nicht nur Palma!), bekamen wir von Palma TWR die Frequenz des Platzes, die anders nicht zu bekommen ist. Man schafft es nun zeitlich gerade noch, den Flugplan zu schließen und sich in Son Bonet anzumelden, bevor man dort auf der 1000m-Bahn aufschlägt. Nach der Landung sind wir zu dem gerollt, was im Bottlang als Terminal bezeichnet und auch noch mit einem „C“ versehen ist. Vor vierzig Jahren ist dies bestimmt auch mal ein Terminal mit Tower gewesen, denn den Flughafen Palma gab es damals noch nicht. Inzwischen ist es bewohnt. Davor standen ein paar ausgeschlachtete Cessnas.
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Geschafft!!! Wir sind auf Mallorca!

Im Mietwagen auf der Suche nach einem Campingplatz

Noch ein wenig Sonne tanken vor dem Rückflug

Ausreichend Sprit gab es auch


Mallorca

Trotzt unseres Schreckens parkten wir dort und gingen zu den Hangars hinüber. Glücklicher Weise war hier auch Leben neben den reichlich vorhandenen (intakten) Flugzeugen aller Kategorien. Man verwies uns an die Wache am Haupteingang, wo uns der Wachmann in Empfang nahm. Dieser Mann ist unbezahlbar: Er faxt und schließt Flugpläne für einen, erledigt die Landeformalitäten, sorgt für Sprit und einen Mietwagen (von Yolanda, einer liebenswerten Spanierin, die auch deutsch spricht) und hat mit seinem Dienstwagen unser Gepäck vom Flieger abgeholt. Sein Englisch ist ausreichend gut, um alle Fragen zu klären. Daher gilt für uns: Son Bonet ist der Geheimtip für alle Mallorca-Flieger! Mallorca selbst haben wir drei Tage lang mit unserem Mietwagen von Yolanda (relativ günstig) erkundet und im Nordosten der Insel auf dem letzten offenen Campingplatz gewohnt. Wir hatten vier Pools zur Auswahl, eine Bar, einen Laden, ein super Buffet und reichlich lecker Frauen und viel Spaß dort. Mallorca ist nebenbei bemerkt wirklich schön und besteht nicht nur aus Ballerman 6. Am Abend vor unserem Abflug haben wir sogar den Strand unseres Clubs entdeckt: Sehr schön und nur 100m entfernt. Natürlich waren wir noch baden, warm genug war es ja.

Der Abflug von Mallorca lief reibungslos: Den Mietwagen sollten wir einfach vorm Flugplatz stehen lassen und den Schlüssel dem Wachmann geben. Dieser zog uns ein Wetterfax, gab unseren Flugplan auf, fuhr uns zum Flieger und versprach, sich um Sprit zu kümmern. Wir hatten im Flugplan eine etwas spätere Abflugzeit angegeben, um am Flieger noch etwas in der Sonne bronzieren zu können. Das taten wir auch, bis sich plötzlich die Sonne mit einem riesen Getöse verdunkelte: Der Tankwagen war da! Und was für einer! Wir suchten kurz in seinem Riesenschatten nach der BL, welche dann mit Hochdruck binnen Sekunden betankt wurde.
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Kurz vor dem Abflug wurde unsere BL noch durch einen Airbus-Techniker inspiziert - sicher ist sicher. Danke Oliver!


Mallorca - Perpignan - Toulouse

Wir flogen dann die selbe Strecke zurück nach Perpignan wie auf dem Hinweg, landeten dort und gönnten uns einen Kaffee bevor wir erneut den super Wetterservice nutzten, da das Wetter bis Toulouse, unserem eigentlichen Tagesziel, nicht ganz so gut war. Zum Glück hatte unser Freund, der Zollbeamte, diesmal frei. Sein jüngerer Ersatz sprach sogar ein bißchen englisch! Das Wetter nach Toulouse war letztendlich fliegbar, und so bereitete uns (bzw. vor allem dem Capt‘n) lediglich ATC kurze Aufregung: Da die Franzosen in jedweden Lufträumen völlig schmerzfrei nur französisch sprechen, kam es dazu, daß einer Bravo-Lima auf französisch irgendwelche Anweisungen erteilt wurden, was unseren Nichtfrankophonisten aufschrecken ließ („Was will der?!?“). Aber wir waren nicht gemeint und wurden auch weiterhin englisch angesprochen.. Seitdem achteten wir besonders stark auf  das „Delta“ in unserem Callsign.

Im direct-Final auf unseren Zielflugplatz Toulouse-Las Bordes fuhr uns dann beiden die Farbe aus dem Gesicht: Gerade als wir Three-Miles-Final melden wollten, waren da plötzlich zwei Flugplätze dicht beieinander! Das war uns eindeutig einer zuviel! Glücklicher Weise konnte die Situation schnell geklärt werden: Der Navigator hatte ein Flugplatzsymbol in der Anflugkarte übersehen! Das war der Werftflugplatz von Air France, nicht viel größer als Las Bordes, welcher ein sehr schicker Sport- und Geschäftsflugplatz mit günstigen Preisen und einem guten Restaurant ist. Kurz nach der Landung (wir durften direkt vor dem Tower parken – so richtig prollig) nahmen uns Timos Freunde in Empfang, beherbergten uns, zeigten uns drei tolle Tage lang Toulouse und Umgebung und verwöhnten uns lukullisch. Danke Gabi und Oli! Aus drei Tagen wurden jedoch vier, da wir wegen einer ostwärts ziehenden Front nicht fliegen konnten.
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On Top in Richtung Heimat

Jet hin, Jet her - die BL ist die coolste!

Das Wetter wurde nicht wirklich besser...


Toulouse - Basel

So starteten wir erst am 20.09. zum Rückflug nach Fürsty. Wegen des Wetters mußten wir einen Bogen nach Norden fliegen, konnten jedoch on Top gehen. Bei Basel hatten wir dann dummer Weise die Front eingeholt. Kein Wunder, denn aufgrund stetigen Rückenwindes mit 40kts hatten wir eine Groundspeed von 180kts! Wir wollten es ja erst nicht glauben, aber GPS und DME waren sich einig. Da wir ohne Sauerstoff nicht oben drüber konnten, entschieden wir uns zum sinken. Nach mehrmaligem „Request descend to avoid clouds“ ließen wir uns schließlich von Bale Information an Bale TWR übergeben und baten dort höflich um Landeerlaubnis. Diese wurde erteilt und wir bekamen sogar ein direct-Final unter Umgehung der Pflichtmeldepunkte. Die Dame vom Tower hatte wohl Mitleid mit uns, denn sie ließ uns auch noch ohne Umschweife sofort reinkommen. Wir parkten in guter Gesellschaft von Saab 340, 2000 und Boeing 737 und wurden mit dem Vorfeldbus abgeholt (natürlich nicht gratis). Jetzt gönnten wir uns ein gutes Essen und einen Kaffee und machten uns dann auf zu MET, um zu sehen, ob wir nicht wenigsten nach Deutschland kommen können.
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Zurück in Fürsty, ein wenig wehmütig

Ein wenig Gepäck hatten wir auch mit...


Basel - Schwenningen - Fürsty

Drei Stunden später versuchten wir es, kamen auch unter akzeptablen VMC bis fast nach Trasadingen im Schweizer Luftraum, mußten dann aber abdrehen, da wir wieder schneller waren als die Front. So ließen wir uns dann im schwäbischen Schwenningen runterfallen. Dort besuchten wir das sehr interessante Luftfahrtmuseum am Platz und bauten unser Zelt auf der überdachten Packbahn der Fallis auf, da es jetzt stark regnete. Ein wenig gefrustet, so kurz vor dem Ziel doch noch einmal aufgeben zu müssen, tranken wir eins unserer Souvenirs aus Frankreich. Am Vormittag des 21.09. schließlich flogen wir nach Fürsty ab und schlugen dort eine knappe Stunde später gesund, glücklich und braungebrannt auf. Am Hallentor lehnte dort, auf uns wartend, Sandra, die, hätte sie Ihr Handy mitgehabt, von uns auf Ibiza besucht worden wäre. Ist ja nur einen Katzensprung von Mallorca entfernt.

Alles in allem war es eine Superreise, die uns dazu treibt, so etwas noch einmal zu machen. Vielleicht auf die griechischen Inseln? Mal schau’n!

Timo & Patrick

 



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